Amalgamsanierung

Amalgamsanierungen mit Kofferdam (Spanngummi)

Amalgamfüllungen sind in den letzten Jahren wegen des Quecksilbers sehr in Verruf gekommen. Quecksilber ist ja bekanntlich ein Körpergift und wird mehr oder weniger von den Amalgamfüllungen im Mund freigesetzt und es lagert sich auch im Körper ab. Die Folgen können Beschwerden verschiedenster Art sein. Patienten, die z.B. allergisch auf Quecksilber oder auf andere Inhaltsstoffe des Amalgams (Zinn, Zink, Kupfer) reagieren oder Patienten, die Beschwerden haben, die mit dem Amalgam in Verbindung gebracht werden können oder Patienten, die einfach kein Quecksilber im Mund haben möchten, lassen sich immer mehr das Amalgam durch quecksilberfreie Füllungen ersetzen.

Da beim Herausbohren besonders viel Quecksilber aus den Zahnfüllungen freigesetzt wird, gibt es die Möglichkeit zum Schutz des Patienten einen so genannten Kofferdamgummi (Spanngummi) anzulegen. Dieser wird über den jeweiligen Zahn mittels einer Befestigungsklammer gesetzt und verhindert den Kontakt der herausgebohrten Quecksilberreste mit dem Speichel bzw. mit dem Zahnfleisch. Alternativfüllungen zu Amalgam sind: Kompositfüllungen oder Inlays aus Gold oder Keramik.

Zusammenfassung über Amalgamsanierung [29 KB] .

Ausleitung des Quecksilbers

Das Ausleiten von Quecksilber ist ein neues Fachgebiet der Komplementärmedizin. Für Patienten gibt es verschiedene Herangehensweisen die Schwermetallbelastung loszuwerden. Die populärste Methode Schwermetalle aus dem Körper herauszuschwemmen ist der Einsatz der chemischen Substanz DMPS. Ebenso verbreitet ist die orthomolekulare Methode. Durch den Einsatz von Vitaminen und Spurenelementen soll der Körper von dem Quecksilber befreit werden.

Eine weitere Therapie setzt auf biologische Substanzen wie die Süsswasser-Alge Chlorella pyrenoidosa in Kombination mit Bärlauch, Koriander und Vitaminen. Die homöopathische Amalgamausleitung nutzt potenziertes Silberamalgam und Mercurius in Kombination mit der Eigenbluttherapie nach Reckeweg. Egal, welche Therapieform gewählt wird, sollte der Patient genügend Wasser oder Kräutertees zur Ausschwemmung des Quecksilbers trinken.

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