Zahnpflege mit Hand- oder Elektrobürste

Zahnpflege mit der richtigen Methode

zahnbuerste-zahnpflegeIm Grunde ist es völlig egal, welche Methode angewendet wird, solange die Putztechnik stimmt, denn industrieunabhängige Studien, welche die elektrische und manuelle Zahnbürste miteinander verglichen haben, sind zu dem Ergebnis gelangt, dass die Putzleistung beider Methoden in etwa gleich ist. Wer bei der täglichen Zahnpflege allerdings nicht die richtige Putztechnik anwendet, schadet letztendlich dem Zahn oder Zahnfleisch.

Die Handzahnbürste sollte immer in kreisenden Bewegungen über die Zähne bewegt werden und dies gründlich, für ca. drei Minuten. Da die elektrische Zahnbürste einen oszillierend-rotierenden Bürstenkopf hat, reicht es hier völlig aus, wenn sie langsam über jeden einzelnen Zahn bewegt wird. So erreicht man mit beiden Methoden die richtige Zahnpflege, die mit der elektrischen Bürste ist bequemer und die richtige Putztechnik ist gewährleistet. Wer allerdings körperliche Einschränkungen hat, sei es krankheits- oder altersbedingt, aber auch für putzfaule Kinder, empfiehlt sich die elektrische Zahnbürste zu verwenden.

Ultraschallzahnbürsten

Soll die Zahnpflege noch gründlicher und dabei sogar noch schneller passieren, empfiehlt es sich, die neueste Weiterentwicklung im Bereich der elektrischen Zahnbürsten zu verwenden, die elektronische Schallzahnbürste. Da hier der Bürstenkopf über einen elektrischen Schallwandler, entweder magnetisch oder über den sogenannten Piezo-Effekt angetrieben wird, bewegt sich dieser in einer wesentlich höheren Frequenz, als bei der normalen Elektrobürste. Diese Frequenz liegt in der Regel zwischen 250 und 300 Hertz und versetzt den Kopf so in Schwingungen. Die Zähne werden hierbei nicht durch die Schallwellen selbst gereinigt, sondern durch die Borsten, die sich mit sehr hoher Frequenz bewegen. Liegt diese Schwingungsfrequenz sogar noch über 300 Hertz, dann handelt es sich sogar um eine echte Ultraschallzahnbürste, die mit bis zu 1,8 Mio. Schwingungen pro Sekunde, also 1,8 Mhz, arbeitet.

Allerdings sollte für diese Hochleistungsbürsten auch nur speziell dafür entwickelte Zahnpasta verwendet werden und zwar aus diesem Grund:

Die spezielle Ultraschallzahnpasta hat im Gegensatz zu herkömmlicher Zahnpasta keine Putzkörper, denn diese würde die Wirkungsweise verhindern. Auch wenn die Ultraschallbürste immer noch einen Kopf mit Borsten hat, könnte dieser ebenso gut auch aus einem Schwamm bestehen. Diese Ultraschallzahnpasta erzeugt nämlich Schaumblasen, welche durch die im Mund erzeugten Schwingungen zum Platzen gebracht werden und dadurch wird schließlich die Reinigungsleistung erbracht. Bei dieser Methode werden sowohl die Zähne als auch das Zahnfleisch gründlich gereinigt, ohne dass sie mechanisch bearbeitet werden müssen. Sie falsch zu verwenden oder irgendeinen Schaden anzurichten, ist hierbei völlig ausgeschlossen.

Fazit

Wer aber schon aus finanziellen Gründen lieber bei der Handzahnbürste bleibt, die anderen Varianten haben ihren Preis, sollte aber zumindest qualitätsgeprüfte Bürsten bevorzugen, denn die billigen haben meist keine polierten Bürstenhaarenden und schaden nur dem Zahnschmelz. Auch auf einen regelmäßigen Austausch ist dann zu achten.

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