Stevia – Zuckeraustauschstoff

Stevia, Stevia rabaudiana, ist eine aus dem Hochland Paraguays stammende Staude, die schon seit hunderten von Jahren von den Indianern Südamerikas als natürlicher Süßstoff verwendet wird. Und nicht nur das. Stevia wird von den Ureinwohnern zusätzlich noch als Heilmittel eingesetzt.

Je nach Klimabedingungen und Gebiet kann das Blatt der Stevia Pflanze 10-30-mal so süß sein als gewöhnlicher Zucker. Die gewonnenen Extrakte des Blattes sind außerdem kalorienfrei und können eine Süßkraft erreichen die raffinierten Zucker um das 400fache übertreffen.

Gewonnen werden die absolut kalorienfreien und wertvollen Inhaltsstoffe der Stevia Pflanze aus deren Blättern. Sie liegen dann in Form von getrocknetem Blättern, Pulvern oder Extrakten aus den Pulvern vor. Es lässt sich außerdem ein reines weißes Pulver gewinnen, das gesundheitlich zwar unbedenklich ist, aber als raffiniertes Produkt nicht mehr die enorme Intensität an gesundheitlichen Vorzügen besitzt.

Einsatz von Stevia

Das Pulver lässt sich dann in jeder Art von Speise oder Getränk verwenden. Auch in höheren Konzentrationen schmeckt Stevia wie Zucker. Auch beim Backen lässt sich Stevia unbegrenzt einsetzten, da deren Wirkstoffe eine Erhitzung von bis 200 Grad Celsius aushalten. Durch die enorme Intensität des Süßstoffes ist auch ein niedriger Verbrauch der Stevia Pflanze, im Haushalt gewährleistet. Vor allem aber lässt sich Stevia, hauptsächlich in getrockneter Form, sehr lange im Haushalt lagern, da sie nicht schimmeln oder gären kann.

1887 erstmal entdeckt, setzt sich Stevia zurzeit auch in den Industrieländern durch. Hauptsächlich die Japaner setzten auf die positive Wirkung von Stevia und haben es schon vielen Lebensmitteln beigesetzt, um Zucker zu sparen. Auch Diabetikern ist es möglich die Stevia Pflanze zu verwenden, da sie im Gegensatz zu Zucker den Blutspiegel nicht negativ beeinflusst. Außerdem unterbinden die Extrakte eine Kariesbildung, was den enormen Vorteil zu normalem Zucker wiedergibt.

Folgen für die Zähne

Zucker ist u. a. schädlich weil er zu viele inhaltslose Kalorien beinhaltet die von bestimmten Bakterien leicht verarbeitet werden können. Diese Bakterien sondern Säure ab die auf Dauer den Zahnschmelz zersetzt. Da die Bakterien ständig Kontakt mit den Zähnen haben und andere Rückstände ebenfalls im Mundraum vorhanden sind bildet sich zudem auch noch Zahnstein, der nur durch die professionelle Zahnreinigung entfernt werden kann.

Stevia, versorgt diese Bakterien nicht und hat damit eine plaquehemmende Wirkung und ist darum vorbeugend gegen Karies. Zähne putzen ist trotzdem wichtig, allerdings eine Steviazahncreme ist dafür nicht erforderlich.

Weitere Tipps

Aber nicht nur als Ergänzung für Lebensmittel wird Stevia verwendet. Auch als Heilpflanze für Hautprobleme lassen sich die Extrakte äußerst erfolgreich anwenden. So klingen Blutungen der Haut, einmal mit Steviapulver bestreut, schnell wieder ab. Auch Akne, Schuppenflechte und andere Hautprobleme lassen sich erfolgreich behandeln.

Wer Kalorien einsparen möchte, Wert auf gesunde Zähne legt oder Diabetiker ist, sollte über die Anwendnung von Stevia einmal nachdenken.

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