Schmerzempfindliche Zähne

Schmerzempfindliche Zähne sind oft die Folge von beschädigtem Zahnschmelz oder sich zurückziehendem Zahnfleisch (Parodontitis). Der Grund für die Schmerzempfindlichkeit der Zähne liegt an den freigelegten Zahnhälsen, die mit ihren feinen Dentinkanälchen nun nicht mehr ausreichend geschützt sind.

Die Gründe für die Rückbildung des Zahnfleisches sind vielfältig, doch sind meist das typische Zähneknirschen (Bruxismus) oder eine nicht sachgerechte Zahnpflege durch zu großen Druck beim Zähneputzen die Ursache. Freigelegtes Dentin kann auch das Resultat eines Zahnschmelzabbaus sein, der grundsätzlich jeden Patienten treffen kann, wobei die am häufigsten betroffene Zielgruppe zu den 20- bis 50-Jährigen gehört.

Zahnaufbau

Zahnaufbau

Unter Dentin verstehen Zahnmediziner das Zahnbein, das mit winzigen Nervenenden, den mit Flüssigkeiten gefüllten Versorgungskanälen, ausgestattet ist. Treffen Impulse wie kalte Luft, heiße, kalte, süße oder saure Speisen und Getränke auf den schmerzempfindlichen Zahn bzw. auf das Dentin, kann die Flüssigkeit in Wallung geraten, die über die empfindlichen Nervenenden den berüchtigten Zahnschmerz verursacht. Anders als der Zahnschmelz, besitzt Dentin die Fähigkeit, sich in unmittelbarer Nähe zum Zahnmark auf der Basis der sogenannten Biomineralisation zu regenerieren.

Behandlung von schmerzempfindlichen Zähnen

Vor Zahnschmerzen, verursacht durch beschädigtes Dentin kann man sich wie folgt schützen:

Dazu gehört der gezielte Einsatz von Kaliumnitrat, denn die Ionen haben eine nervberuhigende Wirkung und bauen eine Barriere gegen Schmerzempfindlichkeit auf.

Eine nachhaltig schützende Funktion übernehmen Strontiumacetat oder Strontiumsalz. Kontinuierlich angewendet, lässt sich der Zahnschmerz durch die Neubildung einer Mineralschicht auf der Zahnhalsoberfläche vermeiden. Die feinen Kanäle werden verschlossen und auf diese Weise eine Reizübermittlung an den empfindlichen Zahnnerv ausgeschlossen.

Wer Dentin auf Dauer schützen möchte, wirkt einem gezielten Abbau des Zahnschmelzes bzw. einer Entmineralisierung vor. Dies kann durch fluoridhaltige Zahnpasten und eventuell Aminfluoridlacke oder -gelees erreicht werden. Der empfindliche Zahn gehört durch diese spezielle Form der Versiegelung dann der Vergangenheit an.

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